20. Februar 2009

Das Akustische Manifest

Geschrieben von Herr Dirk T. in Aktuelles

Akustisches Manifest erscheint in Le Figaro
Am 20. Februar 1909 veröffentlichte Filippo Tommaso Marinetti auf der Titelseite von Le Figaro das Futuristische Manifest. Die aggressive Lobeshymne auf Krieg, Lärm und blindwütigen Fortschritt erwies sich im Nachhinein als eine der intellektuellen Grundlagen und Vorbote des Faschismus – nicht umsonst avancierte Marinetti zum Kulturminister des Mussolini-Regimes.
100 Jahre später ist es eine traurige Tatsache, dass die Menschheit an allem leidet, was Marinettials als herrlich imaginierte. Hörstadt nimmt das 100jährige Jubiläum des Futuristischen Manifests als eines der zentralen Dokumente der europäischen Geistesgeschichte zum Anlass, mit dem Akustischen Manifest zu antworten.

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18. Februar 2009

Wir nehmen Platz

Geschrieben von Herr Dirk T. in Aktuelles

Das besetzte Haus auf dem ehemaligen Topf&Söhne Gelände ist akut von der Räumung bedroht.
Die Stadtspitze hat gleichzeitig mit der durch die Bauverwaltung beschiedenen Nutzungsuntersagung die Verhandlungen mit den BesetzterInnen abgebrochen. Ein geeignetes Ersatzobjekt für die Besetzung wurde ihnen nie angeboten. Offene Briefe und Appelle an die Stadt (z.B. hier und hier) sind wirkungslos verpufft.

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16. Februar 2009

KULTUR SCHAFFT WERTE

Geschrieben von Herr Dirk T. in Aktuelles

Thüringer Kulturkonferenz auf der Wartburg am Mittwoch, 18. März 2009

Kultur schafft Werte
ist der Titel der ersten Thüringer Kulturkonferenz auf der Wartburg.
Die Konferenz bietet die Möglichkeit einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen der Kulturpolitikin Thüringen. Sie soll zudem ein Forum sein, um im Gespräch spartenübergreifend Ideen auszutauschen. Zugleich bietet die Konferenz auch den Rahmen zu informeller Verständigung und Kontaktpflege.

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9. Februar 2009

kompetent, offen, transparent, unabhängig

Geschrieben von Herr Dirk T. in Aktuelles, Was will der Klub 500?

Erfurter Interview #4 mit dem Dipl.-Philosophen André Blechschmidt.

Frage: Im Dezember wurde ein Eilantrag des Erfurter Oberbürgermeisters Bausewein mehrheitlich vom Stadtrat bewilligt. Danach soll eine Lenkungsgruppe von neun Personen bis Ende dieses Jahres einen Entwurf für ein Kulturkonzept erarbeitet. In dieser Gruppe sollen nur ein oder zwei Vertreter der freien Szene vertreten sein. Sie haben die Entscheidung mitgetragen. Wie stellen Sie sich die Arbeit dieser Gruppe vor?

André Blechschmidt: Wenn die Frage nach dem „Eilantrag“ beschreibt, dass die Zeit drängt - Ja -, wenn diese Frage allerdings suggerieren soll, dass er übereilt gar ungeeignet und schlecht für die Erstellung eines Kulturkonzeptes gewesen sein sollte, dann ein klares Nein.
Meine Vorstellungen zur Erarbeitung des Konzeptes sind mit den Worten zu beschreiben: Sachkompetenz, unter Einbeziehung umfangreicher, auch externer Fachleute, offen, mit Blick auf die kulturelle Vielfalt unserer Stadt, transparent für Bürgerinnen und Bürger nachvollziehbar und als Möglichkeit aktiver Beteiligung und unabhängig, d. h. nicht als Wahlkampfthema, das schließt ausdrücklich inhaltliche Auseinandersetzung nicht aus.

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